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Aktuelles im Wintersemester 2016/17


 

Sonntag, 29.01.2017
09.30 Uhr - 17.30 Uhr      

Friedhelm Kröll / Elke Metzner  

Philosophie des ES.
Schopenhauers Lehre von der Übermacht des Unbewußten.

Nicht die Philosophie des Geistmetaphysikers Hegel sondern die Trieb-Metaphysik des Geschichtspessimisten Schopenhauer ist es, die für das Werden der Psychoanalyse anschlussfähig gewesen ist. Dabei wäre die Bewusstseins- und Subjektphilosophie Hegels dem Therapie- und Theorieprogramm der Psychoanalyse: „Wo Es war, soll Ich werden“ näher gestanden. Aber nur auf den ersten Blick. Denn Freuds Lehre gründet im anthropologischen Primat des Es, der Triebschicksale und des hieraus sich bildenden Unbewussten. Im Lichte von Schopenhauers „Philosophie des ES“ schärfen sich die Konturen der Triebzentrierung der Freudschen Tiefenpsychologie.

Mit dem Pessimisten Schopenhauer teilt der Skeptizist Freud die Einsicht in die Grenzen der Vernunft, in die Macht der Affekte und zumal den Ansatz am Leiden, Quellgrund aller Psychologie, sofern sie auf Heilung sinnt.

Freuds Metapsychologie, die Spannung von Eros und Thanatos, findet in Schopenhauers Trieblehre produktive Referenzpunkte. Allerdings, während für Schopenhauer im Buddhismus, das Programm des Quietismus und der individuellen Erlösung vom Leiden, ein Ausweg sich eröffnet, ist für Freud die Psychoanalyse der Weg zur individuellen Heilung resp. Leidminderung.  

Ort: C. G. Jung-Institut München e. V., Rosenheimerstr. 1, 81667 München  

Eintritt: 96,- €  

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